Lesung im alten Krankenhaus
08.04.26
Einlass: 18:30 UhrBeginn: 19:00 Uhr
Ort: 1.OG Lesesaal,
Barrierefreier Zugang
Abendkassa: 12 €
Vorverkauf: 10 €
Jugendticket (bis 18): 6 €
Freie Sitzplatzwahl
Karten erhältlich bei:
Veranstalter:
4840 KulturakzenteLesung Milena Michiko Flašar
08.04.26
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Milena Michiko Flašar liest aus Sterben lernen auf Japanisch (Wasser Publishing) und aus Gedankenspiele über die Einsamkeit (Literaturverlag Droschl). Flašars Texte behandeln Einsamkeit, Tod, Familie und kulturelle Zwischenräume zwischen Österreich und Japan. Der Stil ist reduziert, poetisch und beobachtend. Rezensionen finden die Empathie für Randfiguren und die feine psychologische Zeichnung bemerkenswert. Moderation: Stefanie Jaksch.
Autorin und Werke
Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters, studierte Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin. Sie lebt als Schriftstellerin in Wien.
Bekannt ist sie für die Romane Ich nannte ihn Krawatte (2012, über 100.000 Exemplare wurden verkauft), das Buch stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, Herr Katō spielt Familie, Oben Erde, unten Himmel (2023, Evangelischer Buchpreis 2024).
In Sterben lernen auf Japanisch beschreibt Flašar eine Reise durch Japan von Osaka nach Kyoto und Tokio. Sie beobachtet den Umgang mit Vergänglichkeit in Thermalbädern und städtischen Milieus. Der Essay verbindet Reflexionen über Tod mit Lebenslust. Milena Michiko Flašars Essay Sterben lernen auf Japanisch wurde mit der Buchprämie 2025 des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten "besonders gelungene Neuerscheinungen von österreichischen Autor:innen in österreichischen Verlagen. Gedankenspiele über die Einsamkeit greift ein zentrales Motiv ihrer Prosa auf. In diesem Text denkt die Autorin nach „über unterschiedliche Arten von Einsamkeiten nach, über positive und negative Aspekte, selbstgewählte Formen der Einsamkeit und von außen aufgezwungene. Dabei spielt der interkulturelle Kontext in ihren Überlegungen einmal mehr eine große Rolle: Wie wird Einsamkeit in Japan und wie in Europa wahrgenommen? Ein kluges, persönliches und feinfühliges Buch, das einen die Welt mit anderen Augen wahrnehmen lässt.“ (Droschl)
Moderation
Stefanie Jaksch moderiert die Lesung. Sie ist freischaffende Literaturarbeiterin, Moderatorin und Kuratorin, mit Erfahrung in Verlagen und Theatern. Jaksch gründete 2024 „In Worten – Das Büro für Literatur- und Kulturarbeit“ in Wien, 2025 den Verlag Wasser Publishing.
Foto: Julius Erler
Abendkassa: 12 €
Vorverkauf: 10 €
Jugendticket (bis 18): 6 €
Freie Sitzplatzwahl
Karten erhältlich bei:
Ort: 1.OG Lesesaal,Barrierefreier Zugang
Veranstalter:
4840 Kulturakzente

