Haus

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Als Ort für das OKH dient das innenstadtnahe und geschichtsträchtige Alte Krankenhaus, in welchem der Großteil der Vöcklabrucker Bevölkerung das Licht der Welt erblickte.

RÄUME

Derzeit stehen im Erdgeschoss zwei Räume für den Veranstaltungsbetrieb zur Verfügung: Der Veranstaltungssaal (rechts vom Eingang) ist das Herzstück des Gebäudes. Er eignet sich insbesondere für Konzerte, Kabaretts bzw. Theater und bietet Platz für 190 BesucherInnen. Nach den nötigen Instandsetzungsarbeiten durch den Verein im Winter 2011/2012 wurde im Winter 2014/2015 in notwendige Akustikmaßnahmen (Schallschutz und Klangvolumen), verbesserte Lichttechnik und in einen neuen Bodenbelag investiert. 

Der Barbereich (links vom Eingang) mit der anschließenden Terrasse bildet als Treffpunkt das kommunikative Zentrum des Hauses: Obwohl er auch liebevoll "die Gastro" genannt wird, erfolgt die Ausschank lediglich veranstaltungsbezogen durch die jeweiligen MieterInnen bzw. Caterer. Das ursprüngliche Inventar stammte noch aus Zeiten der Landesgartenschau, ehe im Winter 2013/2014 der Verein ein modernes Raumdesign mit "Wohnzimmercharakter" umsetze. Die für die Bar eingesetzen Eternit-Platten wurden dankenswerterweise von der gleichnamigen Firma zur Verfügung gestellt und verweisen so elegant auf die Geschichte des Hauses.

  Barrierefreiheit:
Das OKH hat einen stufenlosen Eingang. Auch der Veranstaltungssaal sowie der Gastrobereich sind mit dem Rollstuhl (auch E-Rollstuhl) gut befahrbar. Ein barrierefreies WC ist vorhanden.

 

Virtueller Rundgang

ARCHITEKTUR

Altes Krankenhaus Vöcklabruck, Hatschekstiftung, alte Ansicht

Die Hatschekstiftung gehört zweifellos zu den hervorragendsten Bauten der zwanziger Jahre in Oberösterreich. Sein funktioneller Y-Grundriss wird bis heute für ähnliche Anforderungen angewandt. Das Gebäude ist von den Architekten Heinrich Schmid und Hermann Aichinger in den Jahren 1927 – 1930 im Auftrag des Großindustriellen Hans Hatschek errichtet worden. Am 22. März 1931 wurde das neue Krankenhaus eröffnet, wobei das Spital damals 70 Betten und zwei Operationssäle umfasste.

Während des 2. Weltkriegs wurde das Krankenhaus räumlich erweitert, ehe in den Jahren 1964- 1965 mit Hilfe der OÖ. Landesregierung ein zusätzlicher Gebäudetrakt mit insgesamt 593 Betten errichtet wurde. Die Sprengung dieses verhältnismäßig neuen Trakts erfolgte 2006 – das LKH war inzwischen an seinen neuen Standort am Schöndorfer Plateau übersiedelt.

Die Hatschek-Stiftung blieb von der Sprengung weitgehend verschont und diente 2007 im Rahmen der Landesgartenschau Vöcklabruck temporär als BesucherInnen-Zentrum. Schließlich entstand im Rahmen eines Kunst-Symposions die Idee, dieses historische Gebäude in Zukunft für ein „Offenes Kunst- und Kulturhaus“ zu nutzen.